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Der
Bahnhof Lešak liegt im vornehmlich serbisch bewohnten
Norden des Kosovo. Zu Zeiten der UNMIK-Verwaltung des Kosovo fuhr die
UNMIK-Railways und später die Kosovo Railways bis hierher. Der "Freedom
of Movement Train" brachte Serben aus den Enklaven im Süden des Kosovo
hierher, wo sie auf Züge der JŽ bzw. später der ŽS
umstiegen. Lešak war somit auch Grenzbahnhof zwischen dem Gebiet des
Kosovo und Serbien. Im Mai 2002 wurde ein Abkommen zwischen der ŽTP Beograd und der UNMIK-Railway unterzeichnet, in welchem unter anderem vereinbart wurde, dass die ŽS bis Lešak
fährt, während die UNMIK-Railway bis zur administrativen Linie
Kosovo-Serbien für den Streckenunterhalt zuständig ist. Keine der
Bahngesellschaften sollten in das Gebiet der anderen Fahrzeuge
schicken, deren Eigentumsfrage zwischen Kosovo und Serbien zweifelhaft
ist. Wagen, die in den jeweils anderen Bereich geschickt werden, sollten
nach den RIV-Gebührensätzen abgerechnet werden.
Die ŽS-Flagge am Bahnhof zeigt, dass die ŽS die gesamte weitere Strecke bis Zvečan (alb: Zveçan) nach der
Unabhängigkeitserklärung des Kosovo 2008 gegen den Willen der Regierung
des Kosovo und der UNMIK wieder übernommen hat.
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Dieses schon sehr ausgeblichene Plakat einer charmanten "Rotmütze" hängt im Bahnhof Lešak
und soll dem geneigten Leser dieser Seiten nicht vorenthalten bleiben.
Ob es eher werbenden Charakter haben sollte, oder als Vorbild für die
Mitarbeiter dienen, ist nicht bekannt.
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 Grenzkontrolle im Bahnhof Lešak: Die 661-248 der ŽS
hat ihren Zweiwagenzug aus Kraljevo in den Kosovo gebracht. Zwei
(serbische) Beamte der kosovarischen Border Police (grüner
Streifenwagen) und zwei internationale Beamte der EULEX (weiser
Geländewagen) sind mit ihren Fahrzeugen zum Bahnhof gekommen und
kontrollieren die Fahrgäste im Zug. Anschließend fährt er weiter nach Zvečan.
Seit den Ausschreitungen im Juli 2011 im Norden Kosovos sind diese
Kontrollen hier Geschichte. Da die serbische Bevölkerung mit
Straßensperren verhindert, dass EULEX-Beamte in den Norden des Kosovo
gelangen, werden die Züge an einem Haltepunkt direkt an der
umstrittenen Grenze kontrolliert.
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